Schriftenreihe Plattform Colloquium - Band 12, 2005

Herrberger (Hg.),

Denn es steht geschrieben:
"Du sollst nicht töten!"

 

Inhaltsverzeichnis
Vorwort
5
Verzeichnis der Autoren
11
Inhaltsverzeichnis
13
 
 
Marcus Herrberger
Die Verfolgung der Kriegsdienstverweigerer verschiedener Glaubensrichtungen durch die NS-Militärjustiz im Zweiten Weltkrieg
1. Eine vorläufige Bilanz
26
2. Franz Reinisch und andere katholische Kriegsdienstverweigerer
28
3. Dr. Hermann Stöhr, ein protestantischer Wehrdienstverweigerer
37
4. Konsequente Weigerung in den Reihen der Siebenten-Tags-Adventisten-Reformationsbewegung
41
5. Kriegsdienstverweigerer kleinerer religiöser Gruppen und nicht konfessionell gebundene Gläubige
52
6. „Gott mit uns“ oder Kriegsdienstverweigerung als einziger Weg, dem Gewissen zu folgen?
58
 
 
Marcus Herrberger
Zeugen Jehovas als Kriegsdienstverweigerer in der NS-Zeit (1939-1945)
1. Einleitung
61

   1.1 „...die einzigen Kriegsdienstverweigerer großen Stils.“

61

   1.2 Die Quellenlage

66

   1.3 Die Zeugen Jehovas als Kriegsdienstverweigerer in der Literatur

68
2. „Wehrdienst ist Ehrendienst...“ – Der NS-Staat und das Problem der Verweigerer aus Gewissensgründen
78

   2.1 Vorbemerkungen

78

   2.2 Allgemeine Wehrpflicht

82

   2.3 Wehrunwürdigkeit

86

   2.4 Besetzte Gebiete

90

   2.5 Militärstrafgesetzgebung

91

   2.6 Die Gesetze mit Kriegsbeginn (KSSVO)

95

   2.7 Das Kriegsstrafverfahren

100
3. „Es muss daher auf Todesstrafe erkannt werden.“ – Das Reichskriegsgericht und die Verfahren gegen Zeugen Jehovas
103

   3.1 Zuständigkeit für Verweigerer

103

   3.2 Aufbau des Gerichts

109

   3.3 Die Urteilspraxis des RKG

110

   3.4 Minderschwere Tat

113

   3.5 Keine Milde

116

   3.6 Angst vor „Zersetzung“

121
4. „...nur Schießen, das kann ich nicht.“ – Die Handlungen und Motive der religiösen Verweigerer
131

   4.1 Vorbemerkung

131

   4.2 Die Verweigerungshandlungen

133

   4.3 Motive

144

   4.4 Biblische Gründe

149

   4.5 Aufgabe der Verweigerung

163
5. „Auf uns hat man mit Fingern gedeutet.“ – Die Leiden der Opfer und ihrer Angehörigen
167

   5.1 Einwirkungsversuche

168

   5.2 Die Leiden der Angehörigen

176
6. „...der Verurteilte starb aufrecht und gefasst.“ – Strafvoll-streckung im NS-Staat
180

   6.1 Strafaussetzung

180

   6.2 Haftorte/Untersuchungshaft

181

   6.3 Gefängnis- und Zuchthausstrafen/Frontbewährung

185

   6.4 Exkurs: Heinz Hentschel – Ein vergessenes Opfer

188

   6.5 Vollzug von Todesstrafen

192
7. „...eine höhere Notwendigkeit erfordert hier das Todesurteil.“ – Zeugen Jehovas vor Feldkriegsgerichten
196

   7.1 Vorbemerkung

196

   7.2 „Gefahr für die Volksgemeinschaft...“

199

   7.3 „...eine Gefahr für die Sicherheit des Reiches herbeigeführt.“

208

   7.4 „...hat einen Trennstrich zwischen sich und dem deutschen Volk gezogen.“

211

   7.5 „...das Urteil und seine Vollstreckung ist keinem leicht geworden.“

213

   7.6 „...ist es zwecklos, einen Menschen mit derartiger wehrmacht­feindlicher Einstellung mit durchzuschleppen“

216

   7.7 „...das Gericht ist überzeugt, daß es sich um einen innerlich anständigen Menschen handelt.“

221

   7.8 „Die Verhandlung hat nur ½ Stunde gedauert.“

225

   7.9 „Ein Täter mit derartiger Einstellung kann von einem deutschen Kriegsgericht keine Gnade erwarten...“

230

   7.10 Schlussbemerkung

233
8. Resümee
234
 
 
Johannes Wrobel
„Auf Wiedersehen!“ – Abschiedsbriefe von zum Tode verurteilten Zeugen Jehovas im NS-Regime
237
1.1 Die Verschriftlichung letzter Gedanken
239

   1.1.1 Hermann Abke: „wenn dich diese Zeilen erreichen …“

243

   1.1.2 Emil Ackermann: „Wenn Du wirst diese letzten Zeilen lesen …“

250

   1.1.3 Karl Bühler: „Denn morgen kommen wir von hier weg“

256

   1.1.4 Bernhard Grimm: „ … denn nun liegt alles Schwere hinter mir“

265
   1.2 Vervielfältigte Abschiedsbriefe 1939–1945
273

   1.2.1 „Fürchtet euch nicht“, „Briefe, Nr. 4“ und „Zur gefälligen Beachtung“

279

   1.2.2 Veröffentlichung von Briefen in der Schweiz vor 1945

286
1.3 Gebrauch von Abschiedsbriefen nach 1945
288

   1.3.1 In der Ausstellung „Standhaft trotz Verfolgung“

291

   1.3.2 Im Geschichtsarchiv der Zeugen Jehovas, Selters/Taunus

293

   1.3.3 In Österreich

306
1.4 Verwendung außerhalb der Wachtturm-Literatur
310
   1.4.1 In Österreich
314
1.5 Theologische Hintergründe
316
1.6 Schluss
320
1.7 Anhang – Unkommentierte Abschiedsbriefe
322

   1.7.1 Wilhelm Kusserow

322

   1.7.2 Wilhelm Letonja

323

   1.7.3 Michael Schuster

324

   1.7.4 Walter Thumann

325
 
 
Heide Gsell
Würdigung und Rehabilitierung von Zeugen Jehovas als Opfer der NS-Militärjustiz am Beispiel Österreichs
327
1. Urteilsaufhebungen und Rehabilitierungen von Einzelpersonen durch das Landesgericht Wien
328
2. Würdigung von vergessenen Opfern und Erforschung der Verfolgungsgeschichte
335

   2.1 Tätigkeit des Geschichtsarchivs der Zeugen Jehovas in Wien

335

   2.2 Wissenschaftliche Tagung in Zusammenarbeit mit dem DÖW

337

   2.3 Wanderausstellung „Die vergessenen Opfer der NS-Zeit“

338

   2.4 NS-Geschichte der Zeugen Jehovas an Österreichs Schulen und Universitäten

338

   2.5 Gedenktafel in Mauthausen

339

   2.6 Buchpräsentationen in Österreich

340

   2.7 Ehrung durch Straßenbenennung

344

   2.8 Entschädigungsfonds für Opfer des Nationalsozialismus

346
3. Zusammenfassung
347
 
 
Anhang
1. Abkürzungen
349
2. Quellen- und Literaturverzeichnis
351

   2.1 Allgemeine Literatur

351

   2.2 Literatur der Zeugen Jehovas/Wachtturm-Gesellschaft

366

   2.3 Nachschlagewerke

368

   2.4 Presseartikel

369

   2.5 Literatur zu Kriegsdienstverweigerern anderer Konfessionen

370

   2.6 Archivalien

374

   2.7 Erlasse, Verordnungen und behördl. Stellungnahmen zur Kriegsdienstverweigerung

376
3. Personen- und Ortsverzeichnis
378

   3.1 Personenverzeichnis

378

   3.2 Ortsverzeichnis

382
4. Opferliste
384

   4.1 Verzeichnis der nachgewiesenen Zeugen Jehovas, die unter der NS-Herrschaft wegen Kriegsdienstverweigerung 1939-1945 zum Tode verurteilt und hingerichtet wurden [Forschungsstand 2004].

384

   4.2 Verzeichnis der Zeugen Jehovas, die nach einer kriegs­gerichtlichen Verurteilung in der Haft oder in einer Strafeinheit ums Leben kamen [Forschungsstand 2004].

419
5. Danksagung
424