Schriftenreihe Plattform Colloquium - Band 13, 2006

Kern/Kopetzki (Hg.),

Patientenrechte
und ihre Handhabung

 

Inhaltsverzeichnis  
Vorwort 5
Verzeichnis der Autoren 7
Inhaltsverzeichnis 9
   
Christian Kopetzki  
Patientenrechte in Österreich – Entwicklungen und Fehlentwicklungen 13
1. Einleitung 13
2. Entwicklungstendenzen 14
3. Exkurs: Zur Funktion des Rechts im Gesundheitswesen 17
4. Fehlentwicklungen und Irrwege 19
   4.1. Regelungsverzicht trotz Regelungsbedarf 19
   4.2. Symbolische Gesetzgebungsakte 22
   4.3. Widersprüchlichkeiten und Prinzipienmaximierung 24
   4.4. Föderalistischer Wildwuchs 27
5. Ausblick: Rechtliche „Feinsteuerung“ oder neue „Ethisierung“ des Medizinrechts? 28
   
Gerhard Hessler
Patientenrechte in Deutschland 33
1. Einleitung 33
2. Selbstbestimmungsrecht als Grundlage der Patientenrechte 33
3. Schutz der Patientenautonomie durch das Strafrecht 35
4. Einwilligung und mutmaßliche Einwilligung 36
5. Vorsorgeregelungen zur Wahrung der Selbstbestimmung 38
6. Patientenvollmacht/Vorsorgevollmacht 40
7. Betreuungsverfügung 42
8. Sterbehilfe 43
9. Fazit 43
   
Michael Memmer
Patientenverfügungen und Patientenrechte 45
1. Patientenrecht „Patientenverfügung“ 45
2. Geschichtliche Entwicklung 46
3. Typologie 55
   3.1. Patiententestament – psychiatrisches Testament – Verfügung von Zeugen Jehovas 55
   3.2. Behandlungsanweisungen – Wertanamnesen 56
   3.3. Intramurale – extramurale Errichtung 56
4. Allgemeine Gültigkeitsvoraussetzungen 59
   4.1. Selbstbestimmungsfähigkeit des Verfügenden 59
   4.2. Wahre Einwilligung 61
   4.3. Möglichkeit und Erlaubtheit 62
   4.4. Aufrechte Geltung 63
5. Bindungswirkung einer Patientenverfügung 65
   5.1. Bestimmtheit der Verfügung 65
   5.2. Ärztliche Aufklärung 66
   5.3. Aktualität 68
6. Indizwirkung einer Patientenverfügung 68
7. Resümee 70
8. Anhang 71
   8.1. Anhang 1: Systematische Gegenüberstellung  
          Ministerialentwurf 2004 – Entwurf 2005 71
   8.2. Anhang 2: Inhaltliche Gegenüberstellung  
          Ministerialentwurf 2004 – Entwurf 2005 73
   
Reinhard Kohlhofer
Zum Entwurf Patienten-/Patientinnenverfügungen-Gesetz – PvG 75
1. Einleitung 75
   1.1. Formerfordernisse 75
   1.2. Formulare 76
   1.3. Ärztliche Aufklärung 77
2. Allgemeines 77
3. Zu den Bestimmungen im Einzelnen 77
   3.1. Zu § 2 Abs. 2 des Entwurfs 77
   3.2. Zu §§ 3 und 5 des Entwurfs 80
   3.3. Zu § 7 des Entwurfs 81
   3.4. Zu § 8 des Entwurfs 82
   3.5. Zu § 11 den Entwurfs 82
4. Zusammenfassung 83
5. Ausblick 85
   
Gerald Bachinger
Die Patientenanwaltschaften in Österreich 87
1. Leitbild der Patientenanwaltschaften 87
2. Aufgaben der Patientenanwaltschaften 88
3. Organisation der Patientenanwaltschaften 89
4. Weisungsfreiheit 89
5. Arbeitsweise 90
   5.1. Anfragen 90
   5.2. Allgemeine Beschwerden 91
   5.3. Verdacht auf medizinische Behandlungsfehler 91
6. Anhang 93
   
Erwin Kalbhenn
Außergerichtliche Streitbereinigung (ADR) im Gesundheitswesen 95
   
Gertrud Kalchschmid
Mediation im Gesundheitswesen aus der Sicht der Patientenvertretung/-anwaltschaft 99
1. Außergerichtliche Streitbeilegung bei Behandlungsfehlern in der Medizin 103
   1.1. Schlichtung von Behandlungsfehlern in der Patientenvertretung bzw. -anwaltschaft 103
   1.2. Mediation durch die „Schiedsstellen in Arzthaftpflichtfragen“ 110
   
Gerson Kern
Mediation – Was ist das? 113
1. Einleitende Gedanken 113
2. Zur Bedeutung des Begriffs Mediation 120
   2.1. Mediation nicht Meditation 121
      2.1.1. Meditation 121
      2.1.2. Mediation 121
   2.2. Mediation heute 122
3. Das Mediationsverfahren 126
   3.1. Vorbereitungs- / Akquisitionsphase 127
   3.2. Prä-Mediation 127
      3.2.1. Rapport 127
      3.2.2. Analyse 128
      3.2.3. Strategie 128
      3.2.4. Arbeitsvereinbarung 128
   3.3. Mediation 130
      3.3.1. Regelungspunkte / Themen sammeln 130
      3.3.2. Position und Interesse erarbeiten 131
      3.3.3. Entwickeln und Verhandeln von Lösungsmöglichkeiten 131
      3.3.4. Protokollieren der Vereinbarung 132
      3.3.5. Rechtliche Überprüfung 132
   3.4. Post-Mediation 132
4. Die Geschichte von Max und Anton 133
   4.1. Wie alles begann 134
   4.2. Vorbereitungs- / Akquisitionsphase 140
       4.2.1. Ein Termin wird vereinbart 144
   4.3. Prä-Mediation 147
   4.4. Mediation 159
5. Anwendungsfall: Arzt-Patienten-Verhältnis 169
   5.1. Beispiel: Limitierte Einwilligung 170
   5.2. CPC und TFC Tabellen 171
      5.2.1. Currently Perceived Choice (CPC) aus Patientensicht 171
      5.2.2. Target Future Choice (TFC) aus Patientensicht 172
      5.2.3. CPC aus Arztsicht 173
      5.2.4. Target Future Choice aus Arztsicht 174
   5.3. Krankenhausverbindungskomitees der Zeugen Jehovas (KVKs) 175
   5.4. Ablaufdiagramm 176
6. Zusammenfassung 182
   
Anhang (PvG – Entwurf 2004) 185